jetzt ist er also da. der große tag. in fünf stunden sitz ich schon im zug. bin aufgeregt. vielleicht sollte ich besser nicht fahren. hier bleiben. vergessen. aber ich will wissen, wie es sein wird. ihn nach so langer zeit wiederzusehen.
richard hatte gestern noch angerufen. aber ich habs nicht mitbekommen. als ich zurückrief, ging ebenfalls nur seine mailbox an.
zu wissen, dass er heute besonders an mich denkt, tut gut.
Freitag, 25. Januar 2008
der große tag
Du bist Deutschland
Du machst uns wahnsinnig.
Du schreist die ganze Nacht.
Du machst ins Bett.
Du bekommst erst Zähne
und dann noch die Windpocken.
Du hasst erst den Kindergarten,
dann die Schule
und mit 15 hasst du uns.
Ja, du machst uns wahnsinnig –
vor Glück.
Deine Anschaffung ist kostenlos.
Danach wird’s teuer.
Du benötigst Zeit und Platz.
Du kostest uns die neuen Schuhe,
den größeren Fernseher,
und den Urlaub am Meer.
Du bist kein Luxus –
du bist unbezahlbar.
Es gibt viele gute Gründe, keine Kinder zu bekommen.
Und den besten es doch zu tun – Dich!
Du kannst nicht sprechen
und erklärst uns die ganze Welt.
Du kannst nicht laufen,
aber hilfst uns auf die Sprünge.
Du lernst jeden Tag so viel.
Und lehrst uns noch viel mehr.
Du zeigst uns, dass es nie den falschen, sondern eigentlich nur den richtigen Zeitpunkt gibt dich zu bekommen.
Du hast Mutter und Vater –
und brauchst doch das ganze Land, um glücklich aufzuwachsen.
Du bist nicht allein, sondern unsere wertvollste Aufgabe.
Du machst aus zwei Menschen eine Familie,
aus der kleinsten Wohnung einen Abenteuerspielplatz
und aus Nudeln mit Tomatensauce ein Festessen.
Wir brauchen mehr von deiner Sorte.
Weil ohne dich die Gegenwart keinen Spaß bringt –
und die Zukunft bereits vergangen ist.
Du bist Deutschland.
(das video dazu)
Labels: du bist deutschland
Donnerstag, 24. Januar 2008
keinen bock auf nichts
gestern abend wieder fast eine stunde telefoniert. mit richard. hab ihn einfach angerufen. es war wirklich wieder sehr angenehm. aber immer noch kein wort von ihm zum thema treffen und so.
mir gehts heute richtig doof. kacke. scheisse. schlecht. ätzend.
immer dann, wenn das monatliche debakel ansteht. fühl mich schlecht. könnte nur weinen. warum auch immer. ist grad einfach alles zuviel. alles.
richard.
ich weiß grad nicht, was ich darüber denke. will ich ihn. oder nicht. hab ich mich evtl nur in ihn verliebt wegen mister p.? weil er grad da war, als ich die sache mit ihm beendet habe? weil er mir grad recht kam? und ich so keinen trennungsschmerz fühlen musste? oder gefällt er mir wirklich? will ich ihn wiedersehen? fühle ich mich verpflichtet, weil er ein freund von barbara und ingo ist? weil wir zwei schon etwas miteinander hatten? weil ich nicht allein sein will?
oder habe ich einfach nur angst? vor erneuter verletzung? vor verarschung? vor illusionen?
es ist doch soviel einfacher, allein zu sein.
mein vater.
morgen fahr ich zu ihm. nach fünf jahren sehen wir uns wieder. ich bin furchtbar aufgeregt. mir ist schlecht. vor aufregung. und angst. dass ich die falsche entscheidung getroffen habe. dass es vielleicht besser gewesen wäre, es bei keinem kontakt zu belassen. frage mich, wie ich es meinen schwester erzählen soll. die werden mich für bescheuert halten. werden mir vorwürfe machen. werden sich fragen, wieso ich zu ihm kontakt will. und zu unserer mutter nicht.
der 27./28. januar.
die ganze zeit frag ich mich, ob es wirklich so ist. still und endlich vorbei. dieser januar ist anders. hatte ich ja schonmal erwähnt. aber ist er das wirklich? oder mach ich mir was vor? und verdränge. indem ich mich mit anderen dingen befasse. richard. papa.
ich weiß es nicht.
ich hasse meine tage!
Mittwoch, 23. Januar 2008
Dienstag, 22. Januar 2008
Montag, 21. Januar 2008
???
immer noch nichts von ihm.
so langsam, aber ganz langsam, werd ich unsicher.
doch wieder verrannt? hm.
kerle!
neue woche
neues spiel. neues glück? auf jeden fall geht der arbeitsalltag wieder los.
er hat sich noch nicht gemeldet.
Labels: hoffnung
Sonntag, 20. Januar 2008
wunderbar verwirrt
verwirrt. wunderbar verwirrt.
plötzlich - mit zwei stunden verspätung - stand er da. ich sah ihn. und hab mich richtig gefreut. wie er da stand. und mich anschaute. umarmung zur begrüßung. ins haus. alle gehen hoch. wir bleiben noch unten. und er schaut mich einfach an. ohne worte. einfach in meine augen.
habe gemerkt, dass ich ihn nicht so tief hab blicken lassen, wie er wollte. sein blick. wärme überall.
dann gings an packen. immer wieder zufällige berührungen. sekundenlange berührungen. sekunden länger als notwendig. immer wieder seine blicke. sein humor. sein lächeln. sein foppen.
in der neuen wohnung. allein mit ihm. in der küche. er schaut mich schon wieder so intensiv an. und dann: "du siehst richtig gut aus. das soll an dieser stelle nicht unerwähnt bleiben!"
hab die ganze zeit gewartet. dass er etwas sagt. kaffee trinken. essen gehen. gemeinsam. nach dem umzug. aber da kam nichts. obwohl. das stimmt so nicht.
kurz vor dem gehen. sagt er: "du bist echt ok und zu gebrauchen. lass doch einfach mal deine nummer hier"... ich schau ihn an. und frag barbara nach zettel und stift. verrückter kerl. hat meine nummer doch schon. längst.
zum abschied eine warme umarmung.
dann auf dem heimweg ne sms. dass ich mich echt gefreut habe, ihn zu sehen. und dass wir eigentlich doch noch nen kaffee hätten trinken gehen können.
verrückter kerl.
mal schauen. wann er sich meldet. und was nun passiert.
verrückter kerl!
immer, wenn ich an ihn denke, muss ich schmunzeln.
und jetzt sitze ich hier. grinse zwischendurch. leicht debil. und bin einfach nur verwirrt. wunderbar verwirrt. und glücklich.
verrückter kerl,
toller kerl!
vorfreude
ich bin gott dankbar. für mein strahlen. in den augen.
wieder bin ich mit einem lächeln auf den lippen wach geworden.
das wird ein besonderer tag. ich bin aufgeregt. freu mich. nervös. kribbelig.
angst ist eindeutig das falsche wort.
ich hab noch nie so gern bei einem umzug geholfen.
Samstag, 19. Januar 2008
sicherheitsgefühl v. fluchtinstinkt
jetzt ist es also fast soweit. sonntag. wir werden uns wieder sehen.
mir ist grad einfach nur schlecht. wir haben vorhin telefoniert. ich wünschte, er hätte nicht angerufen. aber so. bin ich wirklich nervös. marie meint: locker bleiben. das wird schon.
will ich ja. ich hätte so gern schon morgen abend. dann wüsste ich endlich, wie es gewesen sein wird, ihn zu treffen. ich will wissen, wie er sich mir gegenüber verhält. wissen, wie er darüber denkt. und fühlt.
am liebsten würd ich nicht hingehen. fernbleiben. aber das ist nur oberflächlich mein wunsch. tatsächlich will ich ihn sehen. spüren. seine umarmung geniessen. ihn riechen. zufällig berühren. seine augen sehen. sein lächeln sehen. seine stimme hören. seine gestik und mimik sehen. ihn wahrnehmen. mit all meinen sinnen.
tu nur das, was dein herz dir sagt.
ich geb mein bestes.
Labels: flüchten, sicherheit
Mittwoch, 16. Januar 2008
neuanfang
Schließ deine Augen
und atme tief
und hör' mal auf,
nur das zu glauben,
was du siehst
Du weißt genau,
alles durchschauen,
das schafft man nie
Doch was du brauchst,
das ist Vertrauen
und Fantasie
(c) 2007, fanta4, fornika, einfach sein
montag abend habe ich richard angerufen. weil mir danach war. und wir haben zweieinhalb stunden telefoniert. er hat so viele tolle sachen gesagt. ich hab so ein kribbeln im bauch. und ein dauergrinsen. er hat interesse. eindeutig. "... ich glaube, wir werden noch sehr viel zusammen reden...". seine worte.
laufen lassen. noch mal telefonieren. und dann ist sonntag. und dann weiterschauen.
ich war heute abend im kino. keinohrhasen. ein wirklich richtig toller film. ich hab gelacht. ich hab geweint. da war alles dabei. und definitiv nicht nur für frauen.
und mein entschluß, umzuziehen, steht. fest. ich will umziehen. ich werd schon was tolles finden. beflügelt hat mich nicht zuletzt clara, die jetzt auch umzieht. dann die tatsache, dass ich seit zweiundzwanzig jahren morgens zwischen halb sechs und sechs uhr aufstehen. das will ich nicht mehr. arbeitsstelle wechseln kommt nicht in betracht. gute arbeitsatmosphäre, richtig nette kollegen. da will ich auf jeden fall noch ne ganze weile bleiben.
es ist sicherlich nicht leicht, eine wohnung nach meinem geschmack und zu meinen preisvorstellungen zu finden. aber ich hab zeit. gut ding will weile haben.
seit gestern abend ist mir bewusst, dass dieser januar ganz anders ist als die anderen. ich spüre. ich lebe. ich liebe. ich werde geliebt. ich habe wahre freunde. ich habe einen tollen job. ich habe ein gesundes mass an selbstbewusstsein und selbstvertrauen gefunden. ich freue mich auf die zukunft. das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
dieses jahr wird ein besonderes jahr. das jahr der veränderungen und erfahrungen.
Labels: erfahrungen, keinohrhasen, veränderungen, verlieben, vertrauen
abschied
Da stehen wir jetzt,
Verlebt und Verlegen,
Haben nichts mehr zu reden,
Weil’s eh nur verletzt.
Dann geh’ ich mal jetzt.
Wir können uns ja sehen,
Wenn wir das alles verstehen,
wenn sich das alles mal setzt.
Das kommt irgendwann,
Wir kriegen das hin.
Und ich hoffe bis dann,
Fühlt sich das, was wir ab jetzt im nächsten Leben erleben,
Nicht mehr ganz so hoffnungslos an.
Ich weiß, wir waren doch eigentlich schon immer zusammen.
Keinen Schimmer, wie es sein wird, das jetzt nicht mehr zu haben.
Kann mich nicht einmal erinnern, wie es vor unsrer Zeit war,
Doch ich weiß, es ist für immer und bleibt da.
Jedes Ende ist auch ein Anfang – sagt man.
Und es gibt nichts, was man ewig haben kann.
Alles ist Entstehung, Veränderung, Bewegung,
Wollen wir das auch jetzt nocht nicht wahr haben!
Leb wohl und wünsch uns Glück!
Es gibt so, so viel, das uns bleibt.
Wir sehen uns und ich denk’ zurück
Und mein Herz ist so leicht.
Von jetzt an allein,
Ein wenig befreiter.
Das Leben geht weiter!
Wenn Wege sich teilen,
Gibt’s nichts zu verzeihen.
Man ist nur gescheitert,
Sobald man sich Leid tut
Und ich seh’ es ein.
Ich muss mich entscheiden!
Lass ich mich gehen
Oder lass ich mich treiben?
Weiter bewegen,
Um nicht stehen zu bleiben.
Dann werden wir sehen,
Welcher Weg von den Beiden.
Und, na klar, die Wahrheit tut weh!
Niemand sagt, dass es leicht ist,
Doch irgendwann reicht es
Und dann muss man gehen.
Und auch, wenn es schön war,
Das Leben ist größer,
Als was wir verstehen.
Komm und lass es geschehen
Und nimm das hier als Trost.
Aus Dingen, die enden,
entstehen Legenden und machen uns groß.
Wir haben lange aneinander gehangen
Und lassen jetzt los.
Leb wohl und wünsch uns Glück!
Es gibt so, so viel, das uns bleibt.
Wir sehen uns und ich denk’ zurück
Und mein Herz ist so leicht.
Und was bleibt?
Es scheint, als gehen wir ab hier allein.
Und was bleibt?
Aus einem Weg, der sich teilt, werden zwei.
Und was bleibt?
Es scheint, als gehen wir ab hier allein.
Und was bleibt?
Aus einem Weg, der sich teilt, werden zwei.
(c) 2007 Fanta 4, Fornika, Was bleibt
machs gut, mister p. ich werde dich nie vergessen. du warst eine wichtige station in meinem leben. ich hätte dich gern näher kennen gelernt. vielleicht in einem anderen leben als diesem hier. leb wohl.
und mein herz ist frei!
Montag, 14. Januar 2008
neue woche
bin müde und ko. so früh aufstehen. das ist nichts mehr für mich. muss umziehen. näher an den arbeitsplatz.
ich hoffe, dass diese woche schnell umgeht. weil am sonntag sehen wir uns wieder. auf barbaras umzug. ich bin gespannt, wie es wird. ihn in den arm nehmen. und spüren, ob da wirklich was ist.
und dass er interesse hat, kann man gar nicht mehr leugnen. er ist aber auch interessant. mann o mann, ich glaub, ich bin echt verknallt.
Samstag, 12. Januar 2008
noch ohne überschrift
was für ein tag. das arbeiten macht wieder spaß. nach so einer langen zeit endlich wieder. und dann hat pb heute die job-zusage bekommen. ich freu mich. doppelt. zum einen, weil er den job hat. hat er verdient. und zum anderen, weil er in meiner nähe bleiben wird. wir zwei. was sich da entwickelt hat. pb ist meine männliche freundin.
und dann hab ich richard heute morgen gefragt, wie es ihm geht. er meinte, wir könnten telefonieren. und ich hab angerufen. nach feierabend. die mailbox. er rief zurück. meine mailbox: "hallo, ich bins, richard. wer ist jetzt wohl neuer trainer von bayern münchen? ich bin gespannt, ob du das weißt." "jürgen klinsmann, wer sonst?" 1,5 stunden gesprochen. über alles mögliche. viel gelacht.
ich finde ihn von mal zu mal interessanter.
wir werden uns nächste woche sonntag sehen. wenn barbara umzieht. er hilft. ich helfe. wir sehen uns. bin gespannt. wie das wohl sein wird. wie er mich begrüssen wird.
er hat so viele interessante dinge gesagt. seine art zu reden ist so interessant. ich könnte ihm ewig zuhören. echt heftig! was bitte um himmels willen hat mich da erwischt?
pb und ich haben heute abend auf meiner couch gesessen. und ich hab ihm erzählt, was ich grad so denke. wie es in mir wirbelt. himmel, ich find den echt toll. aber hölle, ich hab echt angst davor. mag mich nicht freuen. weil ich doch gar nichts weiß. aber pb meint, so wie ich über ihn rede und was ich von ihm sage, muss da was gehen.
also... easy going. let it be. laufen lassen.
Labels: easy going, verknallt, vertrauen
Mittwoch, 9. Januar 2008
...
einfach nur ko. anstrengender tag. aber toll.
werd jetzt schlafen gehen. muss von nun an morgens wieder früh raus. die langen nächte sind vorbei :o)
mir gehts gut. sehr gut. in 16 tagen fahr ich zu meinem papa. richard hat mich gestern süsse maus genannt. alles gut.
gute nacht. mit einem lächeln auf den lippen werd ich nun einschlafen.
Dienstag, 8. Januar 2008
freud und leid
gestern abend noch viel geweint. und eine sms an p.
"weißt du, vielleicht ist eine freundschaft irgendwann möglich. aber im moment tut es mir einfach zu weh. bitte gib mir die zeit, über meine gefühle für dich hinweg zu kommen. bitte melde dich nicht mehr, bitte mister p.!" "ok, respektiere deinen wunsch. werd mich nicht mehr bei dir melden. glaub mir, wollte dir nicht weh tun, aber wie gesagt, man kann keine gefühle erzwingen. alles gute. mister p."
ich glaub, er war sich gar nicht bewusst, wie ernst mir das gewesen ist. und dass es mir wirklich weh tut. und dass ich das wirklich nicht kann. ich hoffe sehr, dass er es jetzt verstanden hat. aber ich befürchte fast, dass er sich wieder melden wird. aber soll er ruhig.
ich bin durch mit ihm. komplett.
da sitz ich also. traurig. weinend wie ein schlosshund. da schellt mein telefon. richard. er wollte nur mal hallo sagen. mensch, wie hab ich mich gefreut. er ist grad krank. hört meine stimme. meine verschnupfte rotzheulnase. und fragt, ob es mich auch erwischt hat. öhm - ja. was soll ich auch sonst sagen.
es war ein sehr angenehmes telefonat. mir gings schlagartig viel besser. wir haben viel gelacht. schon verrückt, dieser typ. aber ich glaub, ich mag ihn. und wir wollen wieder telefonieren.
bin gespannt, wann er mich fragt, ob wir uns mal treffen. am besten sofort - was essen gehen, reden, lachen, flirten. und dann vielleicht was knutschen und kuscheln. :o)
dieses gefühl im bauch. .schön. und zugleich furchtbar. furchtbar schön würd es wohl richtig treffen. zwischendurch wird mir echt richtig schlecht. übel. und dann wieder ist es angenehm warm. ich befürchte... ich mag ihn wirklich... auf jeden fall hab ich mich schon lange nicht mehr so gefühlt.
ich werd es geniessen. egal, was passiert.
freud und leid. liegen halt wirklich eng beieinander.
Labels: freud, leid, schmetterlinge
Montag, 7. Januar 2008
mein herz, meine schuld
heute war ein guter tag. bin mit einem lächeln wach geworden. mit dem gedanken an richard. hab von ihm geträumt. und auch wenn das mit uns nichts werden sollte, so hat er mir doch unendlich gut getan.
jetzt sitz ich hier. mit einem glas wein. höre abba. muss erstmal verarbeiten, was vorhin passiert ist. mister p. hat ne sms geschrieben. und gefragt, wie es mir geht. er wollte wissen, ob es mir ganz ohne ihn jetzt besser geht und ob ich meinen vorsätzen noch treu bin. hab ihm klar gemacht, dass ich gar keine vorsätze habe. aber gespannt bin, ob er meinen wunsch respektiert. meinen wunsch, dass er sich nicht mehr meldet.
"deinen wunsch respektier ich. aber man darf doch wohl noch fragen, wie es dir geht!"
"man darf fragen, wenn man wirklich interessiert ist an der antwort."
ich denke, das war nicht das letzte mal, dass er sich gemeldet hat.
schlimm. es wirbelt mich immer noch auf. ich musste weinen. versteht er denn nicht? dass ich ihn wirklich geliebt habe? und dass es mir so schwer fällt, ihn nicht mehr zu lieben? und dass es nicht leichter wird, wenn er sich meldet? dass ich nur von ihm los komme, wenn ich nichts mehr von ihm höre oder sehe? weiß er denn nicht, dass ich am liebsten geschrieben hätte, dass ich ihn vermisse und dass es weh tut ohne ihn zu sein? wie sehr ich mir wünsche, dass er hier ist? dass er mich umarmt? küsst? liebt? dass ich meine zeit mit ihm verbringen will? weiß er das alles nicht??
wieso ruft er nicht einfach an? und sagt, dass es ihm leid tut? dass er mich auch liebt? und dass er bei mir sein will? wieso ist es so, wie es ist? wieso kann er mir nicht verzeihen? und über seinen schatten springen? und seinen gefühlen freien lauf lassen? wie kann ich seine traumfrau sein? wenn er mich einfach ziehen lässt? wieso kämpft er nicht um uns? wieso ist er jetzt nicht hier?
so viele fragen. und keine antworten. nur dieses gefühl. dass es keinen sinn hat. weil ich selber schuld habe. ich hätte damals im juni 2006(!!) nicht so zu ihm sein dürfen. ich hätte mich auf ihn einlassen müssen. ich hätte nicht ignorieren dürfen, was da zwischen uns ist. als wir uns das erste mal gesehen haben... liebe auf den ersten blick. und ich habe sie mit füssen getreten. für einen anderen mann. für den es sich nicht gelohnt hat. ich hab die chance auf ihn verspielt. hab seinen gefühle mit füssen getreten.
und jetzt sollte ich endlich akzeptieren, dass es so ist. dass er mich nicht mehr will. so weh es auch tut! und es tut einfach furchtbar weh. ich kann gar nicht aufhören zu weinen. wenn ich nur die chance bekäme, es wieder gut zu machen. wenn ich nur die chance bekäme, ihm mein herz und meine liebe zu schenken. aber er will es nicht mehr. schützt sich selbst. vor mir. der verrückten.
und dieser schmerz. jetzt grad eben. der ist der grund, wieso ich mich nie wieder verlieben will. weil es einfach zu weh tut. jedes mal wieder. und ich weiß jetzt schon nicht, wie ich das aushalten soll. nochmal gehts nicht.
garantie in der liebe gibt es nicht. wird es niemals geben. besser, ich halte mich davon fern.
Labels: herzschmerz, liebe
Sonntag, 6. Januar 2008
schweres herz
schwer. und schmerzend. alle jahre wieder. die "saison" ist eröffnet. die depression klopft nicht an meiner tür. sie tritt sie ein. ohne rücksicht. steht nun direkt vor mir. hinter mir. neben mir. in mir. überall. bin traurig. einfach traurig.
so sehr hatte ich gehofft, dass es dieses jahr anders sein wird. aber pustekuchen. plötzlich ist es da. körpererinnerungen. die wunde ist wieder aufgebrochen. die seele schreit.
so schlimm, dass ich gestern die party meiner besten freundin als erste verlassen habe. so schlimm, dass ich nur noch weine. innerlich die ganze zeit. und manchmal. wenn der druck zu hoch ist. laufen die tränen über.
mir ist schlecht. aber trotzdem möchte ich fressen. alles in mich stopfen. den schmerz wegmachen.
wie um himmels willen soll ich mich in diesem zustand auf einem mann einlassen? auf richard einlassen. wir haben gestern telefoniert. und es war so schön. ich würd ihn wirklich sehr gern näher kennenlernen. aber jetzt? ich weiß nicht.
ich bin einfach traurig. und enttäuscht. dass es mir auch dieses jahr wieder so geht. ich frage mich, wie lange das wohl noch so sein wird. und ob irgendwann gut ist. und ich den januar endlich wieder als ganz normalen monat sehe.
drüber reden kann ich kaum mit jemandem. weil es niemand versteht. wie denn auch? niemand in meinem näheren umfeld hat mit so einer sache erfahrung.
ich werd mich jetzt aufs sofa hauen. und einen film schauen. oder so.
Labels: jahrestag, seelenschmerz, trauer
Samstag, 5. Januar 2008
verknallt?
mitten in der nacht. pb ist grad nach haus. und ich bin ziemlich aufgewühlt.
gestern (also donnerstag) hab ich pb von richard erzählt. und auf einmal fragt er mich: "sag mal, kann das sein, dass du verknallt bist?" ich bin fast vom stuhl gefallen und hab ich gefragt, ob er das ernst meint und ihn gebeten, dieses wort nicht in den mund zu nehmen. denn natürlich sei ich NICHT verknallt.
donnerstag spätabends nach einer flasche wein noch eine sms an richard. dass ich immer wieder an ihn und seine nähe denke. freitag den ganzen tag keine antwort. hab mich schon damit abgefunden, dass da nichts mehr kommt. und dass ich es mit dieser doch sehr forschen sms vielleicht mal wieder selbst versaut habe.
grad eben. freitag abend. pb und ich essen was zusammen und schauen fern. zwischendurch schau ich nach meinen mails. und ich kann es kaum glauben. eine mail von richard.
jetzt hab ich sie schon dreimal oder viermal oder öfter gelesen. und ich bin baff. er hat sich sehr über meine nachricht gefreut. und auch er denkt an die schöne zeit. silvester. ein paar stunden, die wir miteinander verbracht haben.
pb hat sich gefreut für mich. und meint, dass sich das sehr gut anhören würde. objektiv gesehen hat er recht. aber subjektiv gesehen geht grad alles auf alarm.
man stelle sich nur mal vor. wir würden uns treffen. nicht nur einmal. öfter. wir würden uns verstehen. wir hätten eine schöne zeit miteinander. da würde sich mehr entwickeln.
mir wird schlecht!
gestern, also freitag, hab ich zu meiner besten freundin clara gesagt, dass ich mich wirklich noch nie so wohl und geborgen in den armen eines mannes gefühlt habe. nicht mal in meinen beziehungen. obwohl ich mich da wirklich wohl gefühlt habe. ohne frage. aber SO wohl noch nie.
was fange ich jetzt bloß damit an? da ist ein mann. der scheinbar interesse an mir hat. er will mit mir telefonieren. und dann? oh mann.
ist das übelkeit? oder kribbeln? ich weiß es nicht.
ich habe angst. aber ich wäre nicht ich, wenn ich jetzt den schwanz einziehen würde.
ich fasse hier und jetzt den entschluß, dass ich mich auf ihn einlassen will. dass ich schauen möchte, was da passiert. dass ich ihn kennenlernen will. dass ich wissen möchte, ob da was geht.
verrückt. aber ich glaub, pb hat recht:
ich bin...
ein klitzekleines bischen...
verknallt.
gute nacht,
zitronengirl
Donnerstag, 3. Januar 2008
oktoberfest und andere gedanken
oktoberfest - wir kommen!
wir wollen auf jeden fall diesen jahr mit ein paar mädels nach münchen. seit gut einer stunde versuch ich, einen tisch in einem der großen zelte zu reservieren und muss feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. entweder sind wir zu wenige oder es geht nur per fax oder es geht niemand ans telefon.
aber ich bin zuversichtlich, dass ich dieses jahr das erste mal auf den wies'n bin. und dann auch noch so ganz richtig echt: mit dirndl.
ich freu mich! :o)
war gestern dann tatsächlich beim frisör. und sie hat das mal wieder phantastisch hinbekommen. hat mir gut getan. wofür brauch ich dann einen mister p. oder wen auch immer.
danach hatte ich einen tollen abend mit meinen schwestern, erst essen, dann kino. war also wirklich toll.
und abends hab ich ne nachricht von richard bekommen... dass silvester echt gut war. aussergewöhnlich. und damit liegt er ja gar nicht falsch *g*
und dann schreibt er: du bist ganz in ordnung.
und hängt seine email-adresse und seine festnetznummer noch an die sms.
und nü? was soll das jetzt bitte schon wieder heissen?? wie gesagt, versteh einer die männer.
hab ihm grad erstmal ne email geschrieben. wir werden sehen, was nun passiert. ich fands einfach wunderschön in seinen armen. hab mich so herrlich geborgen und wohl gefühlt. wie schon lange nicht mehr. und ich würd gern noch einmal von ihm in den arm genommen werden.
naja. mal schauen!
anderes thema: die deutsche rechtschreibung... ich hab mich ja mittlerweile damit abgefunden, dass nichts mehr so geschrieben wird, wie ich es gelernt habe. manche änderungen kann ich akzeptieren und hab sie auch übernommen.
fotografie oder schifffahrt oder sowas in der art geht ja noch.
aber:
NUGAT anstatt nougat geht mal gar nicht!!! und da weigere ich mich. denn etwas, dass dreissig jahre richtig war, kann jetzt nicht auf einmal falsch sein. wo kommen wir denn dahin, wenn wir in zukunft alles schreiben, wie wir sprechen? das machen die franzosen doch auch nicht *g*
soviel dann dazu.... jetzt werd ich mal meine wohnung aufräumen.
bis später mal
zitronengirl
Labels: männer, oktoberfest, rechtschreibung
Mittwoch, 2. Januar 2008
was soll das heute nur werden?
hallo,
das kann ja heiter werden. ich mach die augen auf. und bin traurig.
der erste tag im jahr ist schon vorbei. jetzt sind es nur noch 365 tage bis 2009. 365 tage, in denen ich sicherlich wieder viel erleben und erfahren werde.
allerdings wird mister p. keine rolle mehr spielen. in meinem leben. in 2008. es macht mich so unendlich traurig, dass das so ist. ich hab ihn wirklich gern gehabt. wie kann ich seine traumfrau sein, wenn er sich dann gegen mich entscheidet? ich versteh diesen mann nicht. jedes mal, wenn wir uns gesehen haben, war es wirklich sehr schön. und deshalb macht es mich traurig, dass er mir nicht mal sagen kann, wieso das mit uns nicht klappt. dass er immer nur sagt, er kann grad nicht. traurig macht mich das. traurig. und wütend.
im grunde ist er selber schuld. dass er mich nicht will. wer mich nicht will, hat mich nicht verdient *bitter lach*
ich werde mal schauen, dass ich mir heute was gutes tu. frisör zb. trübsal blasen bringt ja mal gar nichts.
richard hat sich natürlich auch noch nicht gemeldet. sms nicht erhalten? keinen bock?
versteh einer die männer! ich tu es nicht.
bis später vielleicht mal,
zitronengirl
Labels: liebeskummer
Dienstag, 1. Januar 2008
happy new year
hallo da draussen,
passend zum 01.01. hab ich mich dazu entschieden, endlich mal wieder regelmässiger meine gedanken festzuhalten. warum online? weil ich so die möglichkeit habe, immer - zu jeder zeit - meine gedanken schnell aufzuschreiben.
heute ist ein komischer tag. aber das ist neujahr immer. ich denke nach. über das letzte jahr. über das neue jahr. versuche zu verstehen, was gestern alles passiert ist....
vor ein paar tagen hab ich mich ganz spontan entschieden, meinen papa anzurufen. nach fast fünf jahren das erste mal. und davor hatten wir gut acht jahre keinen kontakt. lange geschichte. meine eltern haben sich getrennt. vor jahren. und leider hat mein vater es nicht geschafft, den kontakt zu mir zu halten.
naja.... auf jeden fall hat er mich gestern angerufen. eigentlich heute. 1 uhr. und mir gesagt, wie lieb er mich hat. und wie sehr er mich vermisst hat. und dass er möchte, dass ich ihn besuchen komme. das werde ich auf jeden fall machen.
dann hab ich gestern schluss gemacht. mit einem mann, mit dem ich nicht mal zusammen war. wir kennen uns schon ziemlich lange. fast zwei jahre. haben uns in der zeit aber nur ca sechsmal gesehen. und jedes mal war es sehr schön. ich hab mich schon ziemlich schlimm in ihn verliebt.
und er hat mich immer nur hingehalten. unser letztes treffen war im oktober. und seitdem hat er keine zeit mehr. und zusätzlich kann er sich grad nicht auf mich einlassen. meine frage nach dem grund übergeht er immer wieder. und deshalb hab ich ihm gestern geschrieben, dass er sich bitte nie wieder bei mir melden soll, wenn er es nicht ernst meint. weil ich das so nicht mehr kann.
silvester war richtig toll gestern. im kreis von lieben freunden gefeiert. richard war auch da. den kannte ich bis dahin noch nicht. optisch irgendwie überhaupt nicht mein typ. aber sehr, sehr nett. ich kann es nicht mehr sagen, wie es kam, aber wir haben zusammen in einem bett übernachtet. dabei sind wir uns auch ein wenig näher gekommen. es hat so gut getan, von ihm festgehalten zu werden. und morgens neben ihm aufzuwachen, war wirklich toll.
jetzt weiß ich nicht, wie das weitergeht. ob das überhaupt weitergeht.
die frage, die sich stellt: will ich überhaupt ne beziehung?
ich bin jetzt schon eineinhalb jahre single. und auf der einen seite sehne ich mich nach einem mann an meiner seite. auf der anderen seite hab ich angst. mich wieder auf jemanden einzulassen.
ich hab das gefühl, dass mein herz noch eine verletzung nicht übersteht. das hat schon so viele verletzungen und enttäuschungen ertragen müssen. irgendwann ist gut.
stellt sich die nächste frage: wie schaffe ich es, mich wieder auf jemanden einzulassen?
mir fehlt der mut. ich hab so viele körbe eingesteckt in der letzten zeit. ich will das nicht mehr. ich will einfach nur glücklich sein. am liebsten würde ich morgen aufwachen und in einer beziehung sein. das geht nicht, ich weiß. aber träumen wird ja noch erlaubt sein :o)
auf jeden fall freu ich mich auf 2008. es wird wieder soviel passieren. ich werd wieder soviel erleben. und wer weiß? vielleicht werd ich mich ja echt wieder verlieben.
viele grüße
zitronengirl
liebe.
glück.
partnerschaft.
innere ruhe.
zuversicht.
hoffnung.
mut.
zufriedenheit.
l e b e n!