Donnerstag, 24. Januar 2008

keinen bock auf nichts


gestern abend wieder fast eine stunde telefoniert. mit richard. hab ihn einfach angerufen. es war wirklich wieder sehr angenehm. aber immer noch kein wort von ihm zum thema treffen und so.

mir gehts heute richtig doof. kacke. scheisse. schlecht. ätzend.

immer dann, wenn das monatliche debakel ansteht. fühl mich schlecht. könnte nur weinen. warum auch immer. ist grad einfach alles zuviel. alles.

richard.
ich weiß grad nicht, was ich darüber denke. will ich ihn. oder nicht. hab ich mich evtl nur in ihn verliebt wegen mister p.? weil er grad da war, als ich die sache mit ihm beendet habe? weil er mir grad recht kam? und ich so keinen trennungsschmerz fühlen musste? oder gefällt er mir wirklich? will ich ihn wiedersehen? fühle ich mich verpflichtet, weil er ein freund von barbara und ingo ist? weil wir zwei schon etwas miteinander hatten? weil ich nicht allein sein will?
oder habe ich einfach nur angst? vor erneuter verletzung? vor verarschung? vor illusionen?

es ist doch soviel einfacher, allein zu sein.

mein vater.
morgen fahr ich zu ihm. nach fünf jahren sehen wir uns wieder. ich bin furchtbar aufgeregt. mir ist schlecht. vor aufregung. und angst. dass ich die falsche entscheidung getroffen habe. dass es vielleicht besser gewesen wäre, es bei keinem kontakt zu belassen. frage mich, wie ich es meinen schwester erzählen soll. die werden mich für bescheuert halten. werden mir vorwürfe machen. werden sich fragen, wieso ich zu ihm kontakt will. und zu unserer mutter nicht.

der 27./28. januar.
die ganze zeit frag ich mich, ob es wirklich so ist. still und endlich vorbei. dieser januar ist anders. hatte ich ja schonmal erwähnt. aber ist er das wirklich? oder mach ich mir was vor? und verdränge. indem ich mich mit anderen dingen befasse. richard. papa.

ich weiß es nicht.

ich hasse meine tage!


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