Dienstag, 8. Januar 2008

freud und leid



gestern abend noch viel geweint. und eine sms an p.


"weißt du, vielleicht ist eine freundschaft irgendwann möglich. aber im moment tut es mir einfach zu weh. bitte gib mir die zeit, über meine gefühle für dich hinweg zu kommen. bitte melde dich nicht mehr, bitte mister p.!" "ok, respektiere deinen wunsch. werd mich nicht mehr bei dir melden. glaub mir, wollte dir nicht weh tun, aber wie gesagt, man kann keine gefühle erzwingen. alles gute. mister p."

ich glaub, er war sich gar nicht bewusst, wie ernst mir das gewesen ist. und dass es mir wirklich weh tut. und dass ich das wirklich nicht kann. ich hoffe sehr, dass er es jetzt verstanden hat. aber ich befürchte fast, dass er sich wieder melden wird. aber soll er ruhig.

ich bin durch mit ihm. komplett.

da sitz ich also. traurig. weinend wie ein schlosshund. da schellt mein telefon. richard. er wollte nur mal hallo sagen. mensch, wie hab ich mich gefreut. er ist grad krank. hört meine stimme. meine verschnupfte rotzheulnase. und fragt, ob es mich auch erwischt hat. öhm - ja. was soll ich auch sonst sagen.
es war ein sehr angenehmes telefonat. mir gings schlagartig viel besser. wir haben viel gelacht. schon verrückt, dieser typ. aber ich glaub, ich mag ihn. und wir wollen wieder telefonieren.
bin gespannt, wann er mich fragt, ob wir uns mal treffen. am besten sofort - was essen gehen, reden, lachen, flirten. und dann vielleicht was knutschen und kuscheln. :o)

dieses gefühl im bauch. .schön. und zugleich furchtbar. furchtbar schön würd es wohl richtig treffen. zwischendurch wird mir echt richtig schlecht. übel. und dann wieder ist es angenehm warm. ich befürchte... ich mag ihn wirklich... auf jeden fall hab ich mich schon lange nicht mehr so gefühlt.

ich werd es geniessen. egal, was passiert.

freud und leid. liegen halt wirklich eng beieinander.


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